Makro mit dem Raynox DCR-250

Seit langem bin ich mal wieder dazu gekommen, etwas neues zu probieren.

Diesmal habe ich mir den Raynox DCR-250 Makro-Vorsatz gekauft und hier folgt nun ein kleiner Test der kleinen Linse.

Der Versuchsaufbau sah folgendermaßen aus:

Als Test-Objektiv für den Raynox habe ich mich für das Olympus 75 f1.8 entschieden. Schließlich eines der schärfsten Objektive im MFT-Bereich und darauf kommt es bei Makro ja schließlich an ;-).

Um genügend „Licht“ zu haben, wurde das ganze mit einem Blitz (GODOX) im TTL-Modus (links entfesselt mit Softbox) ausgeleuchtet.

Als Model diente mir eine kleine Kaffeebohne.

Ich habe mit Blende f1.8 angefangen und das letzte Bild wurde mit f22 aufgenommen. Belichtungszeit war jeweils 1/250 und die ISO stets 200. Die Kamera war auf einem Stativ montiert und der Anti-Shock auf 2 Sekunden eingestellt.

Die Bilder sind alle „out of cam“ und wurden lediglich verkleinert um Platz auf dem Server zu sparen.

f1.8
f2.5
f4
f5.6
F8
f10
f14
f22

Die Ergbnisse sind, wie ich finde, sehr brauchbar. Offenblende ist jedoch auf Grund der sehr geringen Tiefenschärfe extrem schwierig zu beherrschen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Kombi Olympus 75 f1.8 mit dem Raynox DCR-250 in der Natur schlägt. Leider ist meine Motivation bei derzeit -10°C eher gering und ich hoffe auf besseres Wetter und die ersten Insekten und Blüten.

Zum Schluss habe ich das ganze noch einmal „freihand“ versucht … Einstellung waren die gleichen wie auf Stativ. Der Blitz war ebenfalls aktiv. Den Fokus habe ich auf manuell gestellt und durch hin- und herbewegen der Kamera versucht den richtigen Punkt zu treffen und im richtigen Moment auszulösen. Auch mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

f8 – freihand

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